Warum ich 2026 kein chronologisches botanisches Skizzenbuch führe – und was stattdessen kommt
Dieses Jahr mache ich es anders: Statt mein botanisches Skizzenbuch Seite für Seite chronologisch zu füllen, gehe ich mehr in die Tiefe – zu bestimmten Themen, Geschichten und Zusammenhängen.
Dieses Jahr mache ich es anders: Statt mein botanisches Skizzenbuch Seite für Seite chronologisch zu füllen, gehe ich mehr in die Tiefe – zu bestimmten Themen, Geschichten und Zusammenhängen.
Was hat sich geändert?
Keine chronologische Dokumentation mehr, sondern thematisch sortierte Mini-Projekte. Ich möchte nicht nur festhalten, was ich wann gemalt habe, sondern warum – und wie Pflanzen, Jahreszeiten und Beobachtungen zusammenhängen.
Was ich stattdessen nutze:
- Kursbuch für Aquarell Studio Botanikum: Hier entstehen strukturierte Übungen und Lesson-Seiten
- Leporellos zu bestimmten Projekten: Begrenzte Formate für fokussierte Themen (z.B. Vorfrühling-Zeitraffer, Frühblüher-Serie, Herbstlaub-Wandlung)
- Projektbuch mit Notizen: Für Ideen, Skizzen, Beobachtungen und Verknüpfungen
Warum Leporellos?
Ein Leporello hat eine klare Grenze: 6–12 Seiten, ein Thema, ein Abschluss. Das nimmt Druck und schafft gleichzeitig Struktur. Du weißt genau, wann du „fertig“ bist – und kannst das Projekt als Ganzes sehen, nicht nur als einzelne Seite in einem endlosen Buch.
Beispiele für zukünftige Projekte:
- Vorfrühling-Zeitraffer (4 Wochen = 4 Seiten)
- Thematische Serien: z.B. „Greiskräuter”, Vergissmeinnicht-Arten, Krähenfuß-Wegerich
- Storytelling durch Pflanzen: Was erzählt eine Pflanze über ihren Standort, ihre Geschichte?
Wenn du auch das Gefühl hast, dass ein klassisches Skizzenbuch dich manchmal einengt statt befreit – probier’s mal mit begrenzten Formaten. Nicht weniger malen, sondern anders malen.
🌱 Projektwochen „Vorfrühling-Zeitraffer“ (Februar 2026)
4 Wochen, 4 Seiten, eine Pflanze – vom Knospenstand bis zur Blüte. Alle Infos + Anmeldung hier: https://geschesanten.com/vorfruhling-zeitraffer-projektwochen/
