Meine fünf essentiellen Schritte um wunderschöne Wildblumen zu Malen

Willst Du Wildblumen malen, botanische Aquarell für Dich entdecken und sitzt aber immer wieder vor einer Pflanze und weißt einfach nicht, wie Du anfangen sollst? Überwältigt von den vielen Details? Entmutigt von dem Gefühl kein Talent zu haben?

Dann bist Du auf jeden Fall nicht allein.

Auch wenn Kreativität sind nicht in eine Box packen lässt und Malen auch viel mit Gefühl und Intuition zu tun hat, habe ich doch beobachtet, dass mein Malprozess bei botanischen Aquarellen immer ungefähr gleich abläuft.

Diesen Prozess, denn ich auch auf meinen Workshop immer wieder verwende, habe ich Dir hier zusammengefasst.

Für detaillierte Prozess-Videos kannst Du Dich hier zu meinem Gratiskurs anmelden.

Veilchen in Aquarell - Viola in Watercolor. Schritt für Schritt botanische Aquarelle malen


(Be-)Wundern und Sehen lernen

Denn gut geguckt ist schon halb gezeichnet.

Statt mit dem WIE des Zeichnens und Malens zu starten, halte einen Moment inne und betrachte Dein Motiv. Ist der Stängel rund oder kantig? Wo setzten die Blätter an? Wie viele Blütenblätter sind es? Wie ist der Blattrand gezähnt?
Das ist keine sinnfreie Trockenübung. Alles, was Du hier beobachtest hilft Dir im nächsten Schritt beim Zeichnen weiter. Außerdem hilft es Dir auch, Dich darauf zu besinnen, was Dich an Deinem Motiv denn anspricht, was Dir gefällt. Warum Du überhaupt Wildblumen malen wolltest.

Vorzeichnen

Das Zeichnen kann man in zwei Unterschritte einteilen. Einmal das Testen und Ausprobieren, das Experimentieren, wie Du das Motiv am besten zeichnen kannst. Das Erforschen der Blüten aus verschiedenen Perspektiven, der Versuche eingerollte Blätter darzustellen.

Masse statt Klasse

Gerade für Anfänger*innen ist so ein Experimentierphase, wo es noch nicht darum geht die „richtige“ Vorzeichnung anzufertigen, sehr wichtig. Du kannst druckfrei einfach austesten, wie Du die Formen der Blumen von 3D ins Zweidimensionale aufs Papier bringst.

Komposition

Danach kannst Du die Komposition, das Layout deines Aquarell festlegen und diese Zeichnung ganz zart auf das Aquarellpapier übertragen.

Farben mischen

Die Vielfalt der Farben in der Natur ist groß, viel größer als die paar Farbnäpfe in meinem Aquarellkasten. Aber das macht überhaupt nichts, denn die meisten Farbtöne kannst Du mit ein paar Grundfarben gut selber anmischen.

Hier geht’s zum gratis Videokurs, indem ich Dir zeige wie!

Ich teste vor dem Malen aus, welche Farbtöne auf deiner Palette am besten passen und mische natürlich wirkende Grüntöne und weitere Farben vor.

Erste Lavur

Die erste Schicht – irgendwo muss man ja anfangen.

Ich beginne mein Aquarell mit einer hellen, ersten Schicht, wobei ich die verschiedenen Farbbereiche getrennt bearbeite. Ich spare weiße Bereiche gezielt aus und achte darauf, dass meine erste Farbschicht wirklich so hell, wie die hellsten Farbbereiche sind – mindestens!

Details und Tiefe

Auf die getrocknete erste Schicht setzte ich Schicht um Schicht mehr tonale Waschungen, die gezielt helle Bereiche aussparen und entweder harte Kanten oder weiche Übergänge erzeugen.

So erzeuge ich nach und nach Tiefe in meinem Bild, indem ich mehrere Lasuren übereinander lege.

Wenn die Farbe intensiv genug ist und Licht- und Schatten stimmig aufeinander abgestimmt sind, schließe ich das Bild mit ein paar Details ab, wie feine Markierungen auf den Blütenblättern oder feinen Haaren am Stängel

Den gesamten Prozess gibt es als Video in meinem Gratiskurs „Alles, was Du wissen musst, um wunderschöne Wildblumen in Aquarell zu malen“.

Du kannst Dich hier kostenlos anmelden und gleich losmalen!

Veilchen in Aquarell - Violett in watercolor: Botanische Aquarelle malen

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