Was ist der Malende Naturforscher*innen Pfad?

Dein Weg zu einem Leben voller Freude, Erdung und Zauber.

Entdecke die Schönheit und Vielfalt von Wildpflanzen in Aquarell

Uns vereint unser gemeinsames Ziel: Wir träumen davon durch unseren Garten oder die Natur zu streifen, uns an der Vielzahl der Blumen zu erfreuen und diese im Anschluss zu malen.

Wir wollen botanische Aquarelle malen lernen und (endlich!) regelmäßig glücklich kreativ sein und uns Zeit für uns nehmen.
Wir möchten es vielleicht unseren Vorbildern gleichtun und die Naturbeobachtungen unserer Umgebung mit Blick fürs Detail in Aquarell festhalten.
Wir wollen unser Skizzenbuch nicht nur beginnen, sondern auch füllen.

Doch irgendwie klappt es bisher nicht. Aller guten Vorsätze, Challenges und voller Optimismus gekaufter Farben zum Trotz.

Wir befinden uns hier und dieser Traum ist irgendwo weit weg. Vielleicht scheint er unerreichbar, vielleicht hast du immer mal wieder Tag oder Wochen, wo du malst, aber dann kommt das vermaledeite Leben dazwischen.

Was wäre, wenn es einen Pfad gäbe auf diesem Weg zu unserem Traum vom Naturmalen?

Wilde Blumen in Aquarell malen lernen.

Was wäre, wenn es bestimmte Schritte gäbe, die du unternehmen kannst, um dem näher zu kommen?

Genau darum geht es in dieser Blogpostreihe. Ich zeige dir deinen Malende Naturforscher*innen Pfad auf. Deinen Weg zu einem Leben voller Malfreude, Erdung und Zauber.

Denn je nachdem wo du dich auf dem Weg befindest, hast du andere Herausforderungen und folglich helfen dir deshalb auch andere Dinge weiter.

Ich bin diesen Pfad auch gegangen. Habe irgendwann mein erstes botanisches Aquarell versucht, fand meine Technik zu schlecht und dachte ich hätte keine Zeit.

Auch wenn es manchmal so aussieht, auch ich bin nicht mit magisch gottgegebenem Talent auf die Welt gekommen und konnte detaillierte botanische Aquarelle malen.

Ich habe viel zu viele Stunden, Tage und Wochen damit verbracht unzufrieden zu sein mit meinen Bildern. Oder damit mich unter Druck zu setzen, mehr zu malen. Schließlich wollte ich das gefüllte Skizzenbuch, warum malte ich denn dann nicht rein? Gesche, nun bemühe dich doch mal!

Natürlich ist meine kreative Reise, meine Entwicklung nicht fertig, und, so lange ich lebe, wir sie es auch nicht sein. Ich bin weit entfernt von perfekt. Aber ich kann zurückblicken und meine Schritte und Wendepunkte nachverfolgen.

Meine Hoffnung ist, dass meine Ausführungen hier dir helfen, deinen Weg abzukürzen und vor allem sanfter und liebevoller zu gestalten. Denn schließlich soll Malen vor allem eins: Freude bereiten.

Hier ist er also,

Der Malende Naturforscher*innen Pfad

Lass dich von diesem Pfad inspirieren und dir einen Plan geben, den du auf deinem Weg nach vorne nutzten, kannst.

(Ich benutzte die femininen Formen, Männer dürfen sich natürlich mitgemeint fühlen.)

Hier geht es direkt zum Video


Schritt 1 – Die Träumerin

Ganz am Anfang steht ein Traum, eine kleine unverschämte Idee, die sich in deinem Kopf festsetzt: „Ich möchte das auch können.“ Oder „wäre es nicht cool, wenn…“-

Stolperstein

Verdränge diesen Wunsch nicht. Mach nicht, wie so oft zuvor den Fehler und denke, dass es Wichtigeres und Dringenderes gibt in deinem Leben.

Deine Sehnsucht danach zu Malen ist Grund und Berechtigung genug es zu probieren!

Dein nächster Schritt: Anfangen! Trauen!

Probiere es einfach mal aus und wage dich an die Farben. Du hast nichts zu verlieren!

Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um dich mit Aquarellfarben etwas vertraut zu machen und ein paar Farbproben anzulegen. Löse dich erst einmal von der Vorstellung jetztsofort ein botanisches Aquarell zu malen. Stattdessen teste deine Farben und schaue, wie sie aussehen, wenn sie nass ineinanderlaufen oder dünn auf eine getrocknete Farbschicht aufgetragen werden.

Schritt 2 – Die Wagemutige

Erste zögerliche Schritte. Du hast es gewagt. Dich getraut. Nach langem, stillem Zugucken auf YouTube, Pinterest und Co hast du dir Farben und Papier besorgt (oder wieder rausgeholt) und das erste Tutorial ausprobiert. Herzlichen Glückwunsch! Ernsthaft, feiere das ruhig ordentlich. So viele bleiben im ersten Schritt hängen.

Vielleicht bist du jetzt aber auch enttäuscht von deinen Bildern. Findest es hässlich. (“Siehst du, wusste ich doch, ich habe einfach kein Talent!”)

Stolperstein

Vielleicht denkst du, dass die anderen, die du im Internet mit ihren Bildern und Skizzenbüchern siehst, einfach von Natur aus besser sind, dass diese Frauen Talent (oder Zeit) haben, die du nicht hast. Die sind besonders, die Ausnahmen und du bist es nicht. Das stimmt aber nicht.

Du kennst sicherlich den Spruch „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“, und das ist richtig. Meister werden gemacht und zwar von anderen Meistern

Du brauchst kein Talent, nur die Zuversicht weiter zu malen!

Dein nächster Schritt

Einen Überblick und Übungen für Grundlagen in Aquarell, damit du erste Erfolgserlebnisse feiern kannst und nicht frustriert aufgibst.
Was dir hilft ist, nicht nur zu lernen was die verschiedenen Aquarelltechniken sind, sondern auch wie und warum du sie in der botanischen Malerei anwendest.

Genau deshalb gibt es übrigens meinen kleinen Onlinekurs “Essentielle Techniken für Neulinge in der botanischen Malerei”.


Schritt 3: Die Enthusiastin

Blut bzw. Farbe geleckt

Am liebsten würdest du nur noch malen! Überall wo du hingehst entdeckst du neue Pflanzen und potenzielle Motive. Du sprühst nur so über vor Motivation und Inspiration.

Du kaufst Bücher, besuchst Kurse und Workshops. Du merkst, wie du Fortschritte machst.

Stolperstein

Doch, nach der anfänglichen Euphorie passiertes: Du malst ein hässliches Bild. Also wirklich ganz furchtbar. Du überlegst die Seite aus dem Skizzenbuch zu reißen. Du fragst dich, ob du das Bild ins Altpapier geben kannst, denn was, wenn jemand dein hässliches Bild in der Papiertonne sieht?!

Dein nächster Schritt

Nutze deinen Enthusiasmus und male dich durch die Welt! Damit du nicht frustriert aufgibst, hilft es systematisch zu lernen, wie du verschiedene botanischen Motive malst.

Vergiss Technikübungen um Technik zu verbessern. Probiere stattdessen zu Malen, was dich interessiert und Freude macht! Denn nur, wer mir Freude malt, malt mehr und nur, wer mehr mal, wird besser. 

Genau deshalb starte ich bald die Wildblumen in Aquarell Akademie – eine Online-Mitgliedschaft für Kreative, die die Vielfalt und den Rhythmus der Natur mit Skizzenbuch und Aquarell entdecken wollen.

Vor allem aber: Lasse dich nicht von vermeintlichen Rückschlägen und „vermasselten“ Bildern abschrecken.

Malen ist nicht Backen. Du wirst nicht an der Genießbarkeit deines Endergebnisses gemessen, sondern an der Freude und dem Glück, dass du beim Malen verspürst.


Schritt 4: Die Malende Naturforscherin

Du blühst auf (und deine Bilder auch) 

Der Knoten ist geplatzt. Du malst nicht nur in Kursen und nach Tutorials, sondern auch selbstständig eigene Motive.

Du füllst dein erstes Skizzenbuch und malst dich durch die Blumenwiese. Lebensfreude pur!

Stolperstein

Doch dann kommt das Leben, wie so häufig, dazwischen. Du hast einfach eine Woche, einen Monat, drei Monate keine Zeit zu malen und wirst zu einer Pause gezwungen. Vielleicht musstest du mehr arbeiten, du oder jemand in deiner Familie war krank.

Immer wieder denkst du ans Malen und träumst davon endlich wieder deine Farben rauszuholen, doch scheinbar Wichtigeres und Dringenderes steht dir immer im Weg.

Der Haushalt, die Kinder, die Eltern, …

Dein nächster Schritt

Malen als Ritual im Alltag etablieren. Natürlich gibt es immer wieder Lebensphasen, wo du faktisch keine Zeit haben wirst, ich möchte dir aber umbedingt mitgeben:

Zeit, die du mit Malen verbringst, ist nicht egoistisch. Die Freude, die du empfindest, den Stolz, denn du fühlst, dass alles nimmst du mit in dein Leben und in deine Familie.

Ich bin nur eine gute Partnerin, Freundin und überhaupt Mensch, weil ich male, nicht trotzdem ich regelmäßig Zeit mit etwas verbringe, dass mir unglaublich Freude bereitet.

Es ist wichtig Kreativität, das Malen zum festen Bestandteil deines Lebens machen. Es zur Gewohnheit werden zu lassen, ein Ritual für Freude und Verbundenheit mit dir selbst.

Je mehr du es schaffst, jeden Tag Dinge zu haben, die dir Freude machen und Energie geben ,wie Malen, desto glücklicher bist du auch in anderen Lebensbereichen.

In der Wildblumen in Aquarell – Akademie probieren und reflektieren wir über verschiedene Methoden ein botanisches Skizzenbuch zu führen, von klassischen botanischen Illustrationen, über Skizzenbuch Exkursionen und schnellen Studien für zwischendurch. Denn wir haben nicht immer 4 Stunden am Stück Zeit und es gibt nicht die eine richtige Art und Weise Blumen zu malen. Es gibt nur die stimmige Art und Weise für dich!

Mehr über die Wildblumen in Aquarell AKADEMIE erfahren

Die Online-Mitgliedschaft für Kreative, die die Vielfalt und den Rhythmus der Natur mit Skizzenbuch und Aquarell entdecken wollen.

In diesem Video fasse ich den ganzen Pfad noch einmal zusammen:

Lust auf mehr Details und passende Aquarellübungen und Tutorials zu den einzelnen Schritten?

Dann geht es hier zu den Folgeartikeln dieser Serie:

Schritt 1: Die Träumerin

Schritt 2: Die Wagemutige

Schritt 3: Die Enthusiastin

Schritt 4: Die Malende Naturforscherin

Wo befindest du dich gerade auf dem Pfad zur Malenden Naturforscherin?

Wie sieht dein Traum vom Blumen malen aus?

Schreibe mir in den Kommentaren oder komm in die Malende Naturforscher*innen Facebookgruppe.

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